5 Vorurteile über Jura-Studenten

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Der Dresscode

Am auffälligsten ist natürlich der ungeschriebene Dresscode. Da orientiert man sich ganz ohne es zu merken am Stamm-Golfplatz: Bitte Kragen, und bitte keine Jeanshose, keine Sporthose, nein. Eine exakt bis kurz über das Knie reichende Stoffhose, die Polos IN die Hose gesteckt und – verdammt noch mal! – keine ausgelatschten Turnschuhe! Jeder kennt diese Vorurteile.

Die Damen haben es da etwas leichter: alles was man sonst an der Konfirmation der Cousine anziehen würde, reicht für den Campus. Das bezieht natürlich auch den Schmuck mit ein. Perlen sind für die Bib vielleicht okay, aber dann auch nur, wenn Geisteswissenschaftler die Räume mit nutzen. Bei dieser Klientel setzt man sich dann gerade noch so als besser und mehr wert ab. Sind hauptsächlich andere Juristen anwesend, wird es schwerer. Da reicht nicht Omas liebste Perlenkette. Da muss Papis Porsche-Schlüssel ran, den man vom Zeigefinger baumeln lässt. Natürlich nur stilecht in High-Heels, mit Blazer, strengem Pferdeschwanz, top geschminkt und der Handtasche in der Armbeuge.

Sollten die Juristen dann doch tatsächlich mal im Räuber-Zivil unterwegs sein, gilt dann noch die letzte Regel: Das schmucke, rechteckige Leder-Päckchen mit Riemen und Deckel ist die Hülle für den Schönfelder. (Der Schönfelder ist so etwas wie das Buch der Liebe aus American Pie und der Heilige Gral für Juristen in einem nur zweimal so viel wert) Und im Laufe der Semester wird aus dem Schönfelder dank der durchaus kreativen einfarbigen Umgestaltung durch Textmarker schwupp die wupp ein sehr Schönfelder.


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