Erfahrungsbericht: Erasmus Semester in Litauen

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Freizeit

In der Vorlesungsfreien Zeit kann man sich, wie auch daheim, aussuchen, was man macht. Ich persönlich bin ja kein Fan von „Clubbing“, jedoch gibt es hier einige Erasmus Kolleginnen, die sehr vom Nachtleben profitieren. Praktisch hier: Alles ist nah bei einander, da Kaunas nicht sehr groß ist (in Vilnius wird es wohl etwas schwieriger sein). Aber auch wenn ein Taxi benötigt wird ist dies sehr gut möglich, denn die Preise hier sind um einiges niedriger. So kann Ich von der Altstadt für 3-4Euro nach Hause kommen!
Auch Bars und Cafe´s gibt es einige. Zu meinen Favoriten gehörten die gemütlicheren Orte, wie z.B. das Café Mio in der Stadt Mitte in Kaunas. Die Hauptstraße hier nennt man übrigens „Laisve“ was Freiheit bedeutet. Dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen – man hat die freie Wahl. Bowling, Billiard, Kaffee trinken oder doch mal ein Bierchen (Allerdings: Alkohol gibt es erst ab 18 Jahren).
Statt der bekannten Marken wie „Mc Donald“, oder „Starbucks“ sind hier andere vertreten, wobei es ein oder zwei Mc Donald in der Stadt gibt. Vero Café, Coffee Inn und Hesburger sind hier am bekanntesten und während sich bei dem Fast Food Laden, wie so oft, die Meinungen spalten, kann man die Cafés durchaus empfehlen. Kleiner Tipp: Immer den Studentenausweis (ISIC oder LSP) dabei haben, dann gibt es auch noch Rabatt!
Hier gibt es zudem litauische Studenten, die Aktivitäten für Erasmus Studenten organisieren, dazu gehören Reisen in andere Länder (rund um Litauen) sowie sogar ein Partyboot!

Und Lehramtsstudierende aufgepasst: Dank einem Projekt mit dem Namen „Multilingual Lithuania“, kann man hier sogar Erfahrungen im Unterrichten von Sprachen sammeln und bekommt am Ende sogar ein Zertifikat. Ich habe meine Muttersprache unterrichtet und einiges dazu lernen können.

Litauen eignet sich sehr gut als das Land, in dem man sein Auslandssemester verbringt! Im Prinzip kann man hier, wenn man nur will, von allem ein bisschen haben und das auch noch zu guten Preisen! Vom Feiern und einem Ausflug ans Meer bis hin in ein ruhiges Alltagsleben ist hier alles möglich. Es ist schade, dass sich so wenige Menschen mit diesem Land auseinander setzen und jeder Student sollte dies für sich ändern.

 

Maike Egidi