Jobs mit einem Germanistik-Studium

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(Werbe-) Texter

Alle Texte müssen verfasst werden. Nicht nur das Schreiben größerer Texte wie Zeitungsartikel oder gar Bücher gehört zum Repertoire, auch Werbe- und kleine Beschreibtexte für alle möglichen Gelegenheiten müssen von jemandem geschrieben werden. (Meine Favoriten sind übrigens die kleinen Produkttexte der „Modernen Hausfrau“ auf der Doppelseite für Oma-Love-Toys. Die zuständige Redaktion muss beim Schreiben gebrüllt haben vor Lachen). Das klingt jetzt erst mal nach kleinen Firlefanz-Aufgaben, die sowieso kein Geld bringen, aber zum Beispiel größere Händler oder auch Unternehmen, die Produkte vertreiben, stellen auch eigene Texter ein. Meist in ihrer Kommunikations-Abteilung. Man kann sich aber auch freiberuflich um lauter kleinere Aufträge kümmern.

Werbeagenturen sind in ihrer Wahl dabei noch einmal lockerer. Je nach Firma muss man nur beweisen, dass man kreativ genug ist. Alles Weitere ergibt sich dann. Für einen Einstieg in die Werbebranche, die ja hauptsächlich mit Wirtschaftsunternehmen zusammenarbeitet, rentiert sich allerdings auch ein gewisses Grundwissen der BWL, im Besonderen der Teil des Marketings, der sich mit der Werbung beschäftigt. Außerdem interessant fürs Werben ist der Umgang mit Grafikprogrammen – Am besten die gängigste Software, wie Photoshop und InDesign. Einige Unis bieten auch Zusatzkurse an, in denen der Umgang mit diesen Programmen geschult wird.